Auf einen Blick

Eine Frage des Gewissens.

Am I a good person? Deep down, do I even really want to be a good person so that people (including myself) will approve of me? Is there a difference? How do I ever actually know whether I’m bullshitting myself, morally speaking?

David Foster Wallace

 

 

Wir laden führende Denker und Denkerinnen ein, um Ethik in all ihren Facetten – kontrovers, tiefsinnig und erkenntnisreich – zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Kooperation von Salon Luitpold und Street Philosophy® im Literaturhaus in München.

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Im Arbeitsleben, in der Familie, selbst mit Freunden, aber auch im politischen Denken und Handeln, sind wir ständig Gewissensfragen ausgesetzt, die unsere ethisch moralischen Standards fordern.

Müssen wir alle Flüchtlinge mit offenen Armen empfangen oder darf ich Angst haben? Kann ich noch in den Urlaub fliegen oder bin ich ein Klimasünder? Darf ich Fleisch essen oder ist das aus moralischen und ökologischen Gründen absolut unvertretbar?

Beyond Good gibt inspirierenden Input wie jeder einzelne in einer immer komplexer und widersprüchlicher werdenden Welt herausfinden kann, was „richtig“ ist, wie wir unser Handeln vor uns selbst und gegenüber anderen begründen können, und wie wir es noch schaffen können, jeden Morgen in den Spiegel zu schauen.

Vor dem Hintergrund politischer und philosophischer Dimensionen wird gefragt werden, wo unsere ethische Verantwortung beginnt und wo sie endet. Ob ethisches Handeln ein Imperativ ist und inwiefern dies überhaupt möglich ist, wenn die Folgen unseres Tuns zum Teil nur noch schwer abzusehen sind.

Wir laden führende Denker und Denkerinnen ein, um Ethik in all ihren Facetten – kontrovers, tiefsinnig und erkenntnisreich – zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Kooperation von Salon Luitpold und Street Philosophy® im Literaturhaus in München.

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Axel Hacke schrieb zu der Frage wie wir miteinander umgehen wollen, folgendes in der Zeit Online am 23. August diesen Jahres:

„Es schwappt seit einer Weile nicht bloß eine Woge der Anstandslosigkeit um die Welt – es tobt ein Ozean. Das ist mehr als ein moralisches Problem. Auf dem Spiel steht das Funktionieren unserer Gesellschaft“.

Und er schreibt weiter:

„Über das Anständigsein habe ich, ehrlich gesagt, nie besonders nachgedacht, es war mir immer etwas selbstverständlich Gutes.

Anständig zu sein bedeutet, so fand ich, Rücksicht auf andere zu nehmen, und zwar auch dann, wenn einem gerade nicht unbedingt danach zumute ist, also: in der Trambahn für ältere Menschen aufzustehen, auch wenn man selber müde ist; einen kranken Freund zu besuchen, auch wenn man eigentlich keine Zeit hat; sich in einer Schlange nicht vorzudrängeln, auch wenn man es eilig hat … Einfache Dinge, zunächst.

Sich nicht selbst in den Vordergrund zu stellen, sondern zu bedenken, dass andere Menschen nicht weniger Rechte im Alltag und im Leben haben als ich. Nach Möglichkeit zu überlegen, welche Folgen das eigene Verhalten für andere haben kann. Sich an die Regeln auch dann zu halten, wenn gerade keiner guckt.

Ich empfand es immer als großes Lob, wenn jemand über einen anderen sagte: Das ist ein anständiger Kerl. Offen gestanden glaubte ich, dass die meisten Menschen ein Gefühl dafür in sich tragen, einen gewissen Sinn dafür, wie es ist, nicht allein auf der Welt zu sein, und was man dafür tun muss, dass man vernünftig mit anderen zusammenlebt.Ich glaube es immer noch. Aber es kommen Zweifel.“

 

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen, ist der Titel des neuesten Buches des Journalisten und Bestseller-Autors Axel Hacke.

 

In der Beschreibung seines Buches heisst es:

„Wir leben in aufgewühlten und aufwühlenden Zeiten, die Grundlagen unseres bisherigen Zusammenlebens sind bedroht:
Zeit, sich wieder einmal ein paar wichtige Fragen zu stellen.
Was bedeutet es eigentlich für jeden Einzelnen, wenn Lüge, Rücksichtslosigkeit und Niedertracht an die Macht drängen oder sie schon errungen haben? Wenn so erfolgreich in der Öffentlichkeit gegen alle bekannten Regeln des Anstands verstoßen wird? Was heißt unter diesen Bedingungen genau: ein anständiges Leben zu führen?“

 

Und weiter:

„Axel Hackes Buch ist kein Pamphlet, denn Pamphlete gibt es genug; es ist vielmehr ein assoziatives Nachdenken über das Zusammenleben der Menschen und die schon von Anton Tschechow gestellte Frage: „Warum leben wir nicht so, wie wir leben könnten?“ Es ist ein Plädoyer dafür, die Antwort erst einmal nicht bei anderen, sondern bei sich selbst zu suchen und dabei vielleicht am Ende ein wenig Demut, auch etwas Neugier auf andere zu entdecken. Denn vermutlich geht es in unserer komplizierten Welt zuallererst nicht um die Lösung aller Probleme. Die hat ohnehin keiner, und wer so tut, als hätte er sie, dem sollte man misstrauen. Sondern es gilt, eben diese Tatsache mit Anstand zu ertragen und sich dabei mit der großen und immer neu zu stellenden Frage zu beschäftigen: Wie wollen wir eigentlich miteinander umgehen?“

 

Die Frage wie wir miteinander umgehen wollen, stellen wir uns gemeinsam u.a. mit Axel Hacke, Prof. Dr. Nida-Rümelin, Prof. Dr. Precht und Prof. Dr. Nanz am 9. November 2017 im Literaturhaus in München bei unserer Ethik-Konferenz Beyond Good – eine Kooperation von Salon Luitpold und Street Philosophy® unter der Schirmherrschaft von S.K.H. Ludwig Prinz von Bayern.

 

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